Steckdosenscherschutz

Eine kleine Erfindung zwischendurch: In einer Abstellkammer haben wir eine Steckdose, die genutzt werden muss, die aber in einer Ecke der Kammer liegt, in der Getränkekästen gelagert werden. Darum besteht hier die Gefahr, die Steckdose aus der Wand zu scheren, wenn man einen Getränkekasten an ihr vorbeischiebt. Darum habe ich auf die Schnelle einen Scherschutz um die Steckdose gebaut.

Die Aktion ist so klein, dass ich nicht einmal Vorherbilder gemacht habe. Aber das Problem dürfte einleuchten: Rechts im Bild ist der Eingang des max. 2 qm großen Raums zu sehen. Über der Steckdose befindet sich ein Regal, wovon im Foto noch eine Trägerschiene zu sehen ist. Es gibt daher nur die Möglichkeit, Getränkekästen in die verbliebene Mulde von der Tür her hineinzuschieben, genau seitlich an der Steckdose vorbei. Üblicherweise stehen dort mehrere Kästen nebeneinander und jeweils zwei übereinander. Es ist darum nur schwierig möglich, die Kästen mit Abstand an der Steckdose vorbeizuschieben. Die Steckdose hat es über die Jahre schon halb aus der Wand gerissen. Darum habe ich sie wieder ordentlich befestigt und zusätzlich diesen Scherschutz gebaut.


Bei dem Scherschutz handelt es sich um zwei Holzplatten mit einer Einzelstärke von rund 28 mm. In Summe sind sie so dick, dass sie über den gewinkelten Stecker in der Steckdose hinausragen. Der Scherschutz ist mit zwei Schrauben an der Wand festgeschraubt. Die übrigen sechs Schrauben verbinden lediglich die beiden Holzplatten miteinander.


Beim Zusägen der Holzplatten habe ich die Stichsäge mit einem 45°-Winkel eingesetzt. Der Winkel hier ist noch etwas flacher. Darum habe ich die beiden Holzplatten dann verschraubt und den Rest mit dem Bandschleifer abgetragen.


Getränkekästen werden beim Hereinschieben als auch beim Herausziehen an der Steckdose vorbeigeführt.



Das war einfach, aber wirkungsvoll. Die Steckdose wird es nicht wieder aus der Wand reißen. Hübsch ist die Maßnahme nicht, aber für eine Abstellkammer ist das bei uns auch kein Kriterium.

Lieben Gruß
Emanuel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.