Schminkspiegel

Für meine Frau habe ich einen Schminkspiegel mit ordentlichem Licht gebaut, damit sie sich anhübschen kann und was Frauen sonst noch so machen.

Wichtig für einen Schminkspiegel ist natürlich genügend Spiegelfläche, zudem eine helle, natürliche und ringsherum angebrachte Beleuchtung und eine Ablagefläche.

Wie ich das gebaut habe, zeigt der Artikel.

Als Grundlage habe ich bei Ikea einen Spiegel gekauft, der 70×70 cm abmisst. Die dunkle Holzoptik passt gut zu den weiteren Möbeln im Zimmer.

Ich hätte mal ein schöneres Bild machen können, aber hier sieht man dafür direkt mal, welche Werkzeuge und Materialien ich brauchte.


Um die Person vor dem Spiegel gut zu beleuchten, beschloss ich mehrere Lampen um den Spiegel herum zu verteilen. Dadurch vermeidet man Schatten und unterbeleuchtete Bereiche im Gesicht. Ich möchte nackte Glühbirnen anbringen, also ohne Lampenschirme. Natürlich dürfen hier keine Energiesparlampen zum Einsatz kommen, da diese ein fades Licht abgeben, welches zum Schminken nicht geeignet ist. Hier sind Glühlampen oder zur Not Halogenlampen erforderlich. Zudem müssen nackte Glühbirnen matt sein und sie dürfen für sich genommen nicht zu hell sein, damit sie nicht blenden. Ich habe mich daher für 6 Stück matte Lampen zu je 25 Watt entschieden. Die blenden einzeln betrachtet nicht, geben in Summe jedoch viel Licht ab, eben 150 Watt Lampenleistung.

Im folgenden Foto habe ich Löcher gebohrt und zwar auf 3 Seiten des Spiegels jeweils 2 Löcher für die 6 Lampen. An der Spiegelunterseite werden keine Lampen angebracht.


Passende Schrauben zur Befestigung der Lampenfassungen waren mal wieder nicht da, also habe ich mir Gewindestifte geschnitten.


Das sind die Lampenfassungen, zumindest Teile davon. Die Einsätze mit den Kontakten habe ich herausgenommen.


Die Fassungen habe ich je einmal gebohrt und von innen war etwas Dremelei nötig, um Platz für die Gegenmutter zu schaffen. :DREMELN:


Hier sind die Fassungen angeschraubt. Sie sind zwar nur je mit einer Schraube befestigt, aber wenn man sie schön fest schraubt, kann man sie nur noch mit Gewalt verdrehen.


Hier ist alles verkabelt. Dazu wurden Wago-Klemmen benutzt. Es geht natürlich auch mit Lüsterklemmen o.ä..


Im Baumarkt gibt es fertig diese Ablagebretter zu kaufen. Ist besser als etwas selber zu sägen, denn die Kanten sind rund und abgeklebt und da der Spiegel in der Nähe der Zimmertür hängt, wäre ein eckiges Brett auch anfälliger zum daran hängen bleiben, wenn man vorbei geht.


Für die Befestigungswinkel habe ich das Brett hinten etwas eingesägt. Die Winkel sollen nach oben stehen, damit der Spiegel, der direkt über dem Brett angebracht wird, die Winkel verdeckt.


Dann habe ich die Winkel an der Wand befestigt…


… und das Brett angeschraubt.


Schließlich den Spiegel an der Wand aufgehängt, Beleuchtung angeschlossen und Kabel in einem Kabelkanal verschwinden lassen…

Da das Zimmer eine Dachschräge hat, sind die Lampenanschlüsse in diesem Raum seitlich an der Wand statt an der Zimmerdecke. So kommt es, dass ich nur so einen kurzen Weg für das Anschlusskabel habe. Es gibt einen Doppellichtschalter, so dass man nun den Spiegel und die normale Deckenbeleuchtung separat schalten kann.


Hier ist der Spiegel soweit fertig.


Und in Aktion. Die Lampen haben je 25 Watt. Die Helligkeit kommt hier aber nicht gut zur Geltung. 150 Watt sind schon ordentlich hell und nicht so funzelig, wie es hier erscheint.


Für Halsketten und Co habe ich noch eine Hakenleiste angebracht. Das Foto wirkt nicht seltsam… die Wand ist wirklich rund und dadurch sehr interessant. Die Hakenleiste ist aus Weichkunststoff und daher biegbar. Beim Kabelkanal habe ich Kerben geschnitten, um den um die Rundung zu kriegen.


Hier ist es komplett und meine Frau hat sich schon ein bisschen eingerichtet.


Das war doch eine Kleinigkeit. Aber meine Frau hat sich gefreut. :KING:

Euer Movergan

2 Gedanken zu „Schminkspiegel

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