Treppenlauflicht selbstgebaut

Für die Treppe in unserer Wohnung habe ich eine besondere Beleuchtung gebaut. Es handelt sich um ein Lauflicht, welches beim Betreten der Treppe automatisch auslöst und dann eine Stufe nach der anderen beleuchtet. Das geht sogar mehrfarbig mit diversen Effekten, ist mit einer PC-Software konfigurierbar und enthält noch ein paar technische Finessen.

Das Projekt habe ich sehr allgemein gehalten, um es als Bausatz an Interessierte abgeben zu können und gleichzeitig habe ich versucht, es möglichst preiswert zu realisieren. Es ist kombinierbar mit einer Vielzahl an Leuchtmitteltypen und sicherlich anpassbar an viele verschiedene Arten von Treppen.

Im Artikel gehe ich auf die Möglichkeiten mit diesem Bausatz ein und beschreibe zudem meinen konkreten Aufbau.

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Spielzeug-Ampel selbstgebaut

Unser Sohnemann ist derzeit gut 2,5 Jahre alt und spielt am liebsten mit Matchboxautos. In das Spiel kann er sich so vertiefen, dass er manchmal nicht mitbekommt, wenn man ihn anspricht. Und weil er von Dingen wie Feuerwehr, Stau, Scheibenwischer, Auspuff und vielem mehr so begeistert ist, u.a. auch von Ampeln, beschloss ich, ihm eine Spielzeugampel zu bauen. Das ist eine kleine Sache zwischendurch für eine große Freude zwischendurch. Die Ampel hält ganz grob den Maßstab der Spielzeugautos ein und kann sowohl automatisch als auch händisch umgeschaltet werden. Im Artikel zeige ich den Aufbau, der mit elektrotechnischen Grundkenntnissen sehr leicht nachgemacht werden kann.

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Einkaufslistenhalter mit Magnet

Die Einkaufsliste für Lebensmittel hängt in der Regel am Kühlschrank oder in seiner Nähe, was ja auch sinnvoll ist, da dort das Fehlen oder Ausgehen von Lebensmitteln bemerkt wird. Unsere bisherige Lösung waren mehrere mit Magneten befestigte lose Zettel am Kühlschrank. Das Geraffel fällt aber ständig herunter. Daher habe ich mir etwas nützliches einfallen lassen: Einen Heftbügel, an den man viele Zettel hängen und auch umblättern kann, der mit einem starken Magnet am Kühlschrank haftet.

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Printserver unter FreeNAS 9.1 einrichten

Meinen vor knapp 2 Jahren gebauten Storage Server mit bislang FreeNAS 8.0 musste ich jetzt mal aktualisieren. Inzwischen ist FreeNAS 9.1 verfügbar und ich muss sagen, dass die Entwickler ordentlich investiert haben. Alleine das Browser-GUI enthält zahlreiche neue Funktionen und ist zudem aufgeräumt worden. Aber auch im System sind viele Optimierungen gemacht worden. Besonders ZFS wurde deutlich weiterentwickelt.

Im Artikel mit meinem Storage Server beschrieb ich bereits, wie man einen Printserver unter FreeNAS, also auf dem darunterliegenden Unix-Betriebssystem FreeBSD installiert. Das Vorgehen hat sich nun wieder in einigen Details geändert, sodass meine alte Anleitung auf FreeNAS 9.1 nicht mehr anwendbar ist.

Da es mich als Unix-Amateur selbst einige Zeit gekostet hat, den Drucker zur Arbeit zu motivieren, möchte ich das Wissen als kleine Anleitung an euch weitergeben.

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Spezialform-Akkus schonend laden

Der heutige Artikel ist mehr ein Anliegen als eine komplexe Bauanleitung. Ich zeige, wie man sehr einfach in 5 Minuten einen Ladeadapter für Akkus in Sonderbauformen anfertigt. Viele integrierte Akkus, ob in Rasieraparaten, Küchengeräten oder Spielzeugen, werden über mitgelieferte Steckernetzteile geladen. Diese enthalten in der Regel jedoch keinerlei “intelligente” Elektronik, welche den Ladevorgang nach den Bedürfnissen des Akkus auslegt. Wenn nichtmal eine automatische Abschaltung nach dem Ladevorgang vorhanden ist, sollten erst recht die Alarmglocken schrillen. Der Akku kann zwar auch mit einem primitiven Steckernetzteil vielleicht 50 oder 100 Ladezyklen überleben, dagegen mit einem (nicht zwingend teuren) Controllerladegerät z.B. 1000 Zyklen. Die Hersteller verdienen dabei doppelt: Sie sparen an der Ladeelektronik und verdienen erneut, wenn der Verbraucher vorzeitig ein neues Gerät braucht. Nicht mit mir! Am Beispiel einer Brio-Spielzeuglokomotive zeige ich euch, wie es geht.

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Lampe mit Weingläsern selbstgebaut

Für unser Wohnzimmer haben wir länger nach einer Hängelampe für den Couchbereich gesucht und sind schließlich fündig geworden: “The GLASS CLUSTER”, eine aus Schweden stammende Lampe der Designer Björn Stillefors, Jörgen Pudeck & Gunnar Cedervall. Schnell haben wir ein paar internationale und deutsche Distributoren angefragt und sind zum enttäuschenden Ergebnis gekommen, dass die Lampe einfach zu teuer ist. Etwa 375 € sollte sie ohne Gläser und ohne Porto kosten (z.B. hier, die 40-Gläser-Variante auswählen!). Der Preis ist sicher gerechtfertigt, aber für uns weitaus zu hoch. Also wäre die Lampensuche weitergegangen… aber dann beschloss ich, dass ich das auch selber hinbekommen müsste. Für einen Bruchteil des Preises, versteht sich.

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Lichtschalter mit Funk erweitern – Version 2

Vor einigen Monaten habe ich bereits einen Artikel veröffentlich, in dem ich beschrieben habe, wie man elektrische Verbraucher (in der Regel Leuchten) per Funk an einen existierenden Lichtschalter ankoppelt, ohne dabei die Hausinstallation verändern zu müssen.

Der Vorteil ergibt sich in großen Räumen, die nur mit mehreren Lampen gemütlich zu beleuchten sind. Diese Lampen möchte man alle gemeinsam mit dem vorhandenen Lichtschalter schalten können, jedoch ohne neue Leitungen zu verlegen.

Die Version 2 dieser Schaltung ist ähnlich wie schon die Version 1 möglichst einfach gestaltet. Sie funktioniert aufgrund einiger Veränderungen jedoch etwas zuverlässiger, wenn viele Funkempfänger mit einem Lichtschalter geschaltet werden (3 oder mehr).

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Autoradio ohne Radio mit Navigation

Mal eine kleine Bastelei zwischendurch: Unser Autoradio ist vor einiger Zeit kaputt gegangen. Da sich bei uns aber sowieso keiner für Radio, also den Rundfunkempfang interessiert, bestand auch nicht der Bedarf, Ersatz zu beschaffen. Nur ganz ohne Musik ist auch blöd. Also habe ich eine einfache Automusikanlage mit Navigation aus einem herumliegenden PDA, einem China-Verstärker und einer GPS-Maus gebastelt und das ganze halbwegs optisch ansprechend ins Auto gebastelt. Natürlich wird sowas jeden Autotuner sowie jeden HiFi-Freund vor den Kopf stoßen, aber bei Verwendung der originalen Autolautsprecher ist ohnehin kein super Sound möglich und die Optik spielt für uns im Autobereich auch keine große Rolle. Nur die Funktion zählt. Die ganze Sache hat zudem kaum etwas gekostet.

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Fotobox für Hochzeiten

Für eine Hochzeit haben mein Vater und ich eine Fotobox (auch Passbildautomat oder Photobooth) gebaut, mit der die Hochzeitsgäste sich selbstständig fotografieren konnten. Die Gäste wurden gebeten, an der Fotobox ausliegende Kostüme zu verwenden und möglichst verrückte Fotos mit Grimassen o.ä. zu schießen. Diese Fotos wurden dem Brautpaar später in einem Album überreicht.

Die Fotobox bietet den Gästen die Möglichkeit auf ungezwungene Weise verrückte Fotomotive auszuprobieren, was mit einem Fotograf vermutlich nicht so gut gelungen wäre.

Den Aufbau der Fotobox stelle ich hier vor.

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